Neue Bedrohung für Marktriesen

Weil der größte Chipgigant Intel seine Marktstellung bei Prozessoren missbraucht haben soll, erhielt er nun eine Kartellstrafe von 1 Mrd. Euro. Der Marktanteil der Giganten belief sich auf 87 Prozent Bruttorendite und ein einziger Rivale AMD.

Dieser steckte auch noch in Nöten. Besser hätte es für den Riesenkonzern nicht laufen können, denn der Aufstieg zur Monopolmacht schien fast zum Greifen nah zu sein. Plötzlich tauchte, wie aus dem nichts eine neue Konkurrenz auf. Da der Techniktrend weiter zu Mini Laptops geht, welche man ohne Probleme in die Handtasche stecken kann, lockt die Chip Hersteller dazu ihre Produkte gerade in diesem, von Intel beherrschten Bereich, anzubieten. Netbooks sind kleinere Geräte, welche auf weniger Rechenleistung ausgelegt sind und bieten echte Alternativen zu den riesigen Prozessoren von Intel.

Die Asiaten, welche bereits durch Firmen wie Dell und Hewlett Packart wahre Konkurrenz waren, wurden durch den Intel-Gegenspieler AMD angelockt. Sie wollte auf dem starken Prozessoren Markt einen Anteil von 15 Prozent erringen. Der angeschlagene Chiphersteller AMD hatte nicht vor mit den großen der Branche zu konkurrieren. Nun ist die Frage ob, und wie weit die neue Konkurrenz sich gegen den Rivalen mit dem Jahresumsatz von 38. Mrd. Dollar behauten kann. Dieser Streit wird hauptsächlich zwischen dem Hersteller der Microsoft Software und dem Internetunternehmen Google ausgetragen. Da Privatkunden den Computer mit dem Betriebssystem erwerben, kann nur der Erfolg für Googles Windows Android den Wert auf dem Netbook-Markt nennenswert beeinflussen.



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