Kritik an GM – zusätzlicher Finanzbedarf erforderlich?

Das Treffen zur Rettung von Opel ist gescheitert, was dem Mutterkonzern sowie der US-Regierung harte Kritik eingebracht hat. Völlig überraschend sei von einem neuen zusätzlichen Finanzbedarf in der Höhe von 300 – 350 Mio. Euro die Rede gewesen, während man zuvor lediglich von einem 1,5-Mio.-Euro-Kredit gesprochen hat.

Seitens Opel wird eine Menge Kritik am Mutterkonzern geübt. Letzten Endes hätten die Mitarbeiter von Opel darunter zu leiden, denn sie werden “zum Spielball im Poker um ihre eigene Insolvenz gemacht” (tagesschau.de, 28.5.2009). Die Bundesregierung verlangt nun von GM, die zusätzlichen Kosten selbst zu tragen. Gespräche dieszubezüglich sollen bereits morgen fortgesetzt werden. Beim letzten Mal seien die Verhandlungen an der US-Regierung gescheitert, man konnte sich zwecks der Übergangslösung für Opel nicht einig werden.

Zudem ist es für die Bundesregierung von hoher Wichtigkeit, zu wissen, wie es um die Zukunft von Opel bestellt ist. Denn wenn man einen Überbrückungskredit gewähren soll, möchte man schließlich auch wissen, wohin der weitere Weg führt.

4 Interessenten gab es ursprünglich für eine mögliche Übernahme von Opel, mittlerweile sind es nur noch Fiat und der Autozulieferer Magna. Magna-Gründer Frank Stronach hofft bis morgen auf ein Konzept.

Da es um den Mutterkonzern GM tatsächlich sehr schlecht bestellt ist, wird eine EU-Krisensitzung einberufen, zu der Minister aller 27 Staaten geladen werden. Neben Opel in Deutschland besitzt GM in der EU auch Standorte in Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich, Polen, Schweden, Spanien und Ungarn.

(Quelle: tagesschau.de, 28.5.2009)



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    Eine Antwort “Kritik an GM – zusätzlicher Finanzbedarf erforderlich?”

    1. Mark sagt:

      Nimmt das denn nie ein Ende? die sollen GM Europa rauslösen! Ne andere Möglichkeit gibts einfach nicht, ansonsten reist der Mutterkonzern die auch alle mit in die Tiefe!

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