Immer weniger Prozent bei Tagesgeld
TweetNoch vor einiger Zeit war das sogenannte Tagesgeldkonto bei vielen Banken ein Lockmittel für die Kunden. Hier wurde viel Flexibilität geboten und zudem konnte man sein Geld gewinnbringend anlegen. Mit den hohen Zinssätzen sollte vor allem auch dien Kundenbeziehung aufgebaut werden und neue Angebote sorgten für immer wieder neuen Kundenzuwachs. Doch dies ist nun schon lange vorbei und die Menschen legen hier Geld kaum noch auf einem Tagesgeldkonto an, da die Zinsen hier sehr oft hin und her schwanken und zudem sind diese niedrig wie nie zuvor.
In der heutigen Zeit nimmt man beispielsweise 50.000 Euro und möchte diese gewinnbringend auf einem Tagesgeldkonto anlegen. Das Anlegen ist mit Sicherheit kein Problem aber erste Probleme gibt es vor allem bei dem Wort gewinnbringend. Einen Zinssatz von mindestens zwei Prozent bieten in der momentanen Situation nur noch die wenigsten Banken. Zudem hat auch noch derjenige ein Problem, wer einen größeren Betrag anlegen möchte. Mit einem Zinssatz von 2,1 Prozent im Jahr wirbt in der letzten Zeit die Comdirect Bank. Das Angebot gilt für Bestands- und Neukunden gleichermaßen. Allerdings bietet die Bank diesen Zinssatz nur bis zu einem Anlagebetrag von bis zu 5.000 Euro. Von 5.000 bis 30.000 Euro sind es dann allerdings nur noch 1,2 Prozent und von 30.000 bis 50.000 Euro nur noch ein Prozent. Dies ist dann wirklich nicht mehr lohnenswert. Am allerbesten liest sich derzeit das Angebot von der Noa-Bank. Diese verzinst Tagesgeldeinlagen mit 2,2 Prozent. Allerdings ist diese Bank nicht dem Einlagensicherungsfonds angeschlossen. Es greift nur die gesetzliche Einlagensicherung von bis zu 50.000 Euro. Knapp hinter diesem Angebot der Noa-Bank steht die Bank of Scotland. Auch sie verzinst Kunden Gelder bis zu 500.000 Euro zu diesem Zinssatz. Allerdings sollte man auch hier einen Blick auf die Einlagensicherung werfen. Dennoch ist es vor allem in der jetzigen Situation generell von Bedeutung, sich erst einmal über die vielen verschiedenen Anlagemöglichkeiten zu informieren. Dies ist von besonders großer Bedeutung, denn es gibt auch noch Anlagen, welche deutlich besser verzinst sind, als bei einem Tagesgeldkonto. Beispielsweise gibt es da noch das Festgeldkonto. Hier sind die Zinsen deutlich höher und können die über die Laufzeit auch nicht variieren. Diese werden am Beginn der Laufzeit und des Vertrages festgelegt und somit sind diese über die gesamte Laufzeit gesichert. Allerdings kann man hier nicht flexibel sein und auf das Geld zugreifen. Bei einem Festgeldkonto hat man über die gesamte Laufzeit keinen Zugriff auf das Geld. Sollte man das Geld dennoch benötigen, muss der Vertrag gekündigt werden und die Anlage wird wieder ausgezahlt, allerdings ohne Zinsen. Es ist sehr wichtig nicht nur die einzelnen Anlagemöglichkeiten in Augenschein zu nehmen, sondern auch die Banken mit ihren einzelnen Konditionen. So kann man die für sich passende Bank finden. Im Internet stehen jedem Kunden ein paar übersichtliche Tabellen zur Verfügung, welche die Kreditinstitute mit ihren Konditionen anzeigen. So kann man schon nach wenigen Minuten erkennen, bei welcher Bank es sich von den Zinsen her lohnt, sein Geld da anzulegen. Sollte dies aber jemanden zu unsicher sein, kann man sich direkt bei den Banken ein paar nützliche Angebote einholen. Dies kann man dann zu Hause in Ruhe durchlesen. Vor allem sind hier die klein geschriebenen Klauseln zu beachten. Dahinter verstecken sich mit unter sehr viele Kosten, welche von den Banken verschwiegen werden, um die Kunden nicht zu verschrecken.
Hält man sich an diese nützlichen Tipps, so findet man auf jeden fall die für sich passende Bank und zudem auch die passende Anlageform.
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