HTI bekommt Unterstützung von Regionalbanken

Die HTI-Führung hat sich angestrengt und konnte endlich ein Bankenkonsortium für sich gewinnen. RLB Steiermark, Sparkasse OÖ, RLB OÖ und die Oberbank werden HTI finanzieren, wenn die Gremien zustimmen.

Der HTI-Chef Peter Glatzmeier hat sich zusammen mit den Co-Vorständen angestrengt und ein Bankenkonsortium überzeugen können. Damit wendet sich auch in diesem Unternehmen das Blatt zum Guten. Der Mischkonzern HTI High Tech Industries Ag hat 1650 Mitarbeiter und insgesamt 177,5 Millionen Bankverbindlichkeiten. Ohne der jetzigen Hilfe müsste auch dieses Unternehmen Insolvenz anmelden. In letzter Minute konnten die Verhandlungen für das Unternehmen geführt werden und die Sanierung steht nun bevor. Das Bankenkonsortium will nun die Finanzierung der HTI übernehmen. Ein Teil der finanzierenden Banken, darunter auch die Bank Austria, soll mit einer Quote abgesichert werden. Die Lage ist somit vorerst gerettet, wenn die Gremien von allen Banken zustimmen. Allerdings ist der HTI-Chef sehr zuversichtlich, dass dieses Sanierungskonzept so klappt.

„Wir können damit die HTI auch über einen längeren Zeitraum ausfinanzieren und sind von den Bedrohungsszenarien, die uns in letzter Zeit beschäftigt haben, erlöst”, sagt Glatzmeier. „Die Gruppe der Banken, die sich zur Finanzierung bereiterklärt hat, wird das Engagement der anderen Banken übernehmen.” Bei den Banken die ausscheiden, muss man jetzt noch einzelne Verhandlungen führen und Vereinbarungen treffen. Der Personalabbau, der bereits im Vorjahr begonnen hat, soll jetzt abgeschlossen werden mit dem neuen Konzept. Die Geschäfte sollen sich stabilisieren und somit auch das kranke Unternehmen.



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