Kreditgarantieprogramm wird weiter ausgebaut
TweetDurch die Wirtschaftskrise sind vor allem die kleinen und mittelständischen unternehmen in Bedrängnis gekommen. Die Republik versucht jedoch weiter die Unternehmen mit dem Kreditgarantieprogramm zu unterstützen, indem sie es weiter ausbauen.
Die Republik denkt auch darüber nach, nicht mehr nur Kredite für Investitionen, sondern auch für Betriebsmittel zu garantieren. Die Garantiemittel des Bundes für die Unternehmenskredite sind noch nicht ausgeschöpft. Dies bestätigte er aws-Sprecher Christian Lossgott mit der Antwort: „Geld ist genug vorhanden”. Der staatliche Haftungsrahmen für das gesamte Austria Wirtschaftsservice-Programm wurde bereits im Dezember auf fünf Milliarden Euro ausgeweitet. Zum Teil gibt es jedoch immer noch eine gewisse Kreditklemme. Ohne Kredite und Unterstützung müsste viele Unternehmen Insolvenz anmelden. Vor allem den kleinen und mittelständischen Unternehmen soll jetzt geholfen werden. Es besteht die Möglichkeit, diesen Firmen bei Betriebsmittelkrediten zur Seite zu stehen. Bisher konnte die Förderinstitution nur Haftungen für neue Investitionen vergeben.
Die neuen Kredite können jetzt auch für laufende Geschäfte genutzt werden im Höchstausmaß von 2,5 Millionen Euro. Die staatlichen Garantien dienen hier als Überbrückungshilfe und sind eine große Unterstützung. Kredite können dabei auch den laufenden Betrieb, den Wareneinkauf oder die Personalkosten absichern. Die staatlichen Kreditgarantien machen bis zu 80 Prozent des Kredits aus. Generell können die Kredite auch den Firmen gegeben werden, die gut aufgestellt sind, denen jedoch in der Krise möglicherweise ein Kunde weggebrochen ist und nun wirtschaftliche Turbulenzen dadurch im Unternehmen entstanden sind. Umschulungen und Sanierungskredite können jedoch nicht staatlich unterstützt werden. Die Garantien sind eher dafür gedacht, einen sonst funktionierenden Betrieb aufrecht zu erhalten.
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