Schuldenkrise macht es Sparern nicht leicht
TweetVor allem für die Sparfüchse ist es kein guter Wochenstart. Anfang der Woche gingen besonders drei Schlagzeilen hervor und diese zeigten alle, dass viele Banken ihre Zinsen weiter gesenkt haben. Bei sehr vielen Banken liegt der Zinssatz jetzt bei 0,1 Prozent. Dies ist der gleiche Stand wie beispielsweise bei einem Sparbuch. Dies wird aber von den Menschen aufgrund der niedrigen Zinsen weniger genutzt und viele sind daher auf das Festgeld oder auf das Tagesgeld umgestiegen. Dennoch gibt es hier was die Zinsen betrifft kaum noch Unterschiede.
Eine Zinswende ist allerdings nicht in Sicht. Besonders nach den letzten Turbulenzen rund um Griechenland und den Euro halten die Analysten eine Verteuerung des Geldes kaum für möglich. Vor allem für die Sparer ist dies wahrlich keine leichte Situation, zumal ein Großteil des Ersparten, auf den Tages- oder Festgeldkonto liegt. Dass dies allerdings häufiger vorkommt, zeigt ein sogenannter Vermögenscheck, welche die WELT zusammen mit der V-Bank anbietet. Hier haben die Leser die Möglichkeit bis Ende Mai ihr Depot einrichten zulassen und dies kostenlos von einem Vermögensverwalter analysieren zu lassen. In den vergangenen Wochen haben rund 2000 Anleger diese Option genutzt. Allerdings sollte man sein Geld nicht mehr nur auf Sparbüchern lagern, denn da ist die Verzinsung so nierig, wie schon lange nicht mehr. Dennoch ist es wichtig, sich nicht gleich das nächst beste Konto irgendeiner Bank auszuwählen. Wichtig ist es hier, einen Vergleich vorzunehmen. Nur so kann man die beste Bank finden und somit auch die besten Konditionen. Nur bei wenigen Banken lohnt es sich auch noch, sein Geld auf einem Festgeldkonto oder gar einem Tagesgeldkonto anzulegen. Allerdings ist das Tagesgeld mit den dazugehörigen Zinsen sehr variabel. Anders ist es bei dem Festgeld. Hier wird der Zinssatz am Anfang bei Unterzeichnung des Vertrages festgelegt und dieser bleibt auch über die ganze Laufzeit bestehen. So kann jeder sicher gehen, dass bei einer Laufzeit und einem höheren Anlagebetrag auch ein paar gute Gewinne anfallen. Dennoch sollte man wissen, dass bei dieser Geldanlage kein Zugang zum Geld während der Laufzeit möglich ist. Deshalb sollte im Vorfeld überlegt werden, ob man das Geld auch wirklich für einen gewissen Zeitraum nicht benötigt. Sollte der Vertrag vor Ende der Laufzeit gekündigt werden, so muss man auch auf die bisher angefallenen Gewinne verzichten und man bekommt nur das Geld wieder ausgezahlt, welches im Vorfeld eingezahlt wurde. Bei dem Tagesgeld ist die Flexibilität dennoch gewährleistet. Der Kunde kann hier jeden Tag rund um die Uhr auf sein Geld zugreifen. Deshalb sollte im Vorfeld abgeschätzt werden, welche Sparanlage am besten für einen geeignet ist.
Mit einem passenden Vergleich findet jeder seine passende Bank mit den entsprechenden Konditionen. Im Internet findet man sehr übersichtliche Tabellen, welche die Banken mit ihren Leistungen sehr gut anzeigen. Sollte dies aber zu unsicher sein, besteht die Möglichkeit, bei den einzelnen Banken ein paar Angebote einzuholen. Solch ein Vergleich sollte unbedingt vorgenommen werden, so kann sicher gegangen werden, ob auch die richtige Bank gefunden worden ist.
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