Wo ist das Geld noch sicher
TweetVor allem in dieser schweren Krise, weiß keiner mehr so recht, ob der eigenen Währung noch vertrauen entgegen gebracht werden kann. Die Fakten sprechen eine sehr eindeutige Sprache. Innerhalb von einer Woche ist der Wert des Euro von 1,34 Euro auf 1,26 Dollar gesunken. Seit Beginn des Jahres sank die Währung um insgesamt 12 Prozent. Dies hat den Wirtschaftseuro um 1,6 Billionen Dollar schrumpfen lassen und die EU-Politiker sind alarmiert. In den Krisenfällen soll die Kommission am Kapitalmarkt künftig Kredite für strauchelnde Euro Länder aufnehmen können. Für den Euro allerdings wäre es sehr bedrohlich, wenn die Schuldenkrise Griechenlands auf weitere schwächelnde Mitgliedsstaaten übergreifen würde. Allerdings stehen diese besser da als Griechenland. Irland hat seine Haushaltsausgaben früh unter Kontrolle gebracht und Italien kommt auf ein Haushaltsdefizit von lediglich 5 Prozent. Ökonomen rechnen aber mit einer Beruhigung auf dem Markt.
Abzuwarten ist, ob die neuen Beschlüsse auch halten, was sie versprechen und zudem ist es auch sehr wichtig, ob diese überhaupt rechtlich abgesichert sind. Die EU ist nicht in der Lage Finanzhilfen zu geben. Doch die Politik hat hierin jetzt ein Loch gefunden. Im 122. Artikel im Lissaboner Vertrag steht, dass unter außergewöhnlichen Umständen Hilfe an andere Mitglieder gegeben werden kann. Nach aktuellen Einschätzungen trifft dies auch genau auf die Krise zu. Als Nächstes stellt sich hier die Frage, wie sich die Krise auf die Konjunktur auswirkt. Sollten die Märkte in der nächsten Zeit weiter verunsichert werden, kann die Bankenkrise ein sehr globales Ausmaß nehmen. Dennoch gibt es in der letzten Zeit ein sicheres Anzeichen für eine Stabilisierung. In den USA wird erstmals wieder Geld in die Wirtschaft investiert und in Deutschland ist der Arbeitsmarkt wieder recht stabil. In den nächsten Quartalen soll es dann ein wenig weiter bergauf gehen. Es soll kaum noch konjunkturelle Hilfe zu erwarten sein. Alle EU-Länder haben angekündigt, ihre Haushalte sofort und nachhaltig konsolidieren zu wollen. Für milliardenschwere Investitionen sollte da kaum noch Spielraum vorhanden sein. Das Geld sollte zudem sehr überlegt angelegt werden. Hier gibt es zwar noch sehr viele verschiedene Möglichkeiten, aber dennoch sollte mit Vorsicht gehandelt werden.Sehr sicher ist das eigene Geld auf einem Festgeldkonto. Hier werden die Zinsen noch im Vorfeld festgelegt und können auch während der Laufzeit nicht mehr geändert werden. Sehr wichtig ist es aber darauf zu achten, ob die Bank, bei welcher das Geld angelegt werden soll, auch abgesichert ist. Das heißt, es muss im Insolvenzfall immer noch in der Lage sein, einen Teil oder gar die ganze Summe des angelegten Geldes zurück zuzahlen. Nur so weiß man das Geld auch sicher angelegt und kann zudem noch ein paar Gewinne erzielen, wenn man die richtige Bank mit den besten Konditionen gefunden hat. Über den Einlagensicherungsfonds sind bei den Banken angelegte Gelder sicher. Meist bis zu einer Höhe von 50.000 Euro neben dem Festgeldkonto gehört aber auch noch das Girokonto und das Tagesgeldkonto zu guten Anlagemöglichkeiten. Die Verzinsung liegt hier durchschnittlich bei 1,1 Prozent.
Bei der richtigen Suche nach der passenden Bank lässt sich mit Sicherheit auch das für sich passende Kreditinstitut finden.
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