Österreichs Bankgeheimnis gerät (weiter) unter Druck. Aus österreichischer Sicht sieht es somit nicht so rosig aus, wenn im Rahmen einer Verhandlung der 27 EU-Finanzminister über OECD-Richtlinien debattiert wird, die u.a. Steuerbetrug verhindern sollen.
Der Konflikt um das Bankgeheimnis ist kein junger. Seit Längerem bereits ist es umstritten und seine letzten Verfechter sind immer wieder starker Kritik ausgesetzt. Seit sich Liechtenstein, die Schweiz, Monaco, San Marino und Andorra zur Übernahme von OECD-Standards hinsichtlich der Informationsvergabe über ausländische Kontoinhaber bereiterklärt haben, wächst der Druck auf jene restlichen Länder, die dies (noch) nicht getan haben. Die OECD-Richtlinie besagt, dass steuerrelevante Informationen wie Bankdaten oder Eigentum an Gesellschaften, zur Verfügung gestellt werden müssen, etwa auf Anfrage ausländischer Finanzbehörden.
Ein wichtiges Anliegen der EU-Finanzminister ist es, mit der Offenlegung relevanter Daten einer möglichen Steuerhinterziehung entgegenzuwirken. Solcherlei Fälle gab und gibt es ja zur Genüge, im kleinen wie im großen Maß. Eine Lockerung des Bankgeheimnisses (u.a. eben in Österreich) soll verhindern, dass mögliche Steuerbetrüger in Ländern, die nicht am OECD-Abkommen teilhaben, agieren.
(Quellen: diepresse.com, channelpartner.de)
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- Geschrieben am Mittwoch, 6. Mai 2009 In
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