Tagesgeld
TweetTagesgeld hat sich in den letzten Jahren zu einer beliebten und sicheren Geldanlage entwickelt, die von immer mehr Sparern in Anspruch genommen wird. Eine bestimmte Summe wird dabei auf einem separaten Konto angelegt und ist, im Gegensatz zum Festgeld, täglich verfügbar. Sparer und Anleger gehen dabei kein Risiko ein, denn Einlagen sind über die Einlagensicherung des jeweiligen Bankenverbands abgesichert. Die besicherte Grenze umfasst 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals der einzelnen Bank, bei einigen Instituten auch mehr.
Mittlerweile ist der Markt der Tagesgeldanbieter deutlich gewachsen und die Banken überschlagen sich mit Offerten. Aufgrund der weltweiten Finanzkrise und der Leitzinssenkung durch die Europäische Zentralbank haben aber viele Tagesgeld Anbieter ihre Zinsen reduziert. 6 Prozent gehören dabei längst der Vergangenheit an, in der deutschen Tagesgeldlandschaft sind derzeit maximal 4 Prozent möglich. Und auch die nur noch mit Haken. Wer ordentlich Zinsen will, muss geringere Sicherheit oder befristete Angebote in Kauf nehmen. Ausländische Banken locken dagegen mit Zinsversprechungen von 4 Prozent und mehr, bieten aber nicht immer Sicherungsmaßnahmen zur Einlagensicherung. Im Falle einer Insolvenz des Tagesgeldanbieters kann es deshalb passieren, dass Kunden Verluste hinnehmen müssen, weil ihre Einlagesumme nicht voll abgesichert ist.
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