Arbeitslos in Zeiten der Krise

Wer in Zeiten wie den diesen arbeitslos wird, hat es bei weitem schwerer als sonst. Da momentan die Zahl derer, die ihren Job verlieren, ohnehin schon gestiegen ist, ist von Vornherein mit weniger finanzieller Hilfe zu rechnen. Eine simple Logik, die nur leider den Betroffenen nicht wirklich hilft.

Beinahe überall ist die Arbeitslosigkeit angesichts der Finanzkrise – die nach wie vor ein Dauerbrenner in den Nachrichten weltweit ist – rapide angestiegen. In Österreich hat sich die Arbeitslosigkeit um 29 % erhöht, die Jugendarbeitslosigkeit hat um glatte 40 % zugelegt. Besonders dieser Anstieg der Arbeitslosigkeit bei Lehrlingen bzw. jungen Erwerbspersonen bereitet Sorgen.

Was helfen könnte, ist natürlich eine weitere Finanzspritze mit einem guten Konzept dahinter. Sozialminister und Arbeitsmarktservice (AMS) haben sich deshalb das 120-Millionen-Euro-Paket “Aktion Zukunft Jugend” überlegt, das 19- bis 24-Jährigen, die von Arbeitsplatzverlust betroffen sind, binnen 6 Monaten einen Arbeitsplatz, geeignete Schulung und Betreuung vermitteln soll. Davon könnten rund 40 000 Jugendliche profitieren. (Quelle: derstandard.at, 1.4.2009)

Jugendarbeitslosigkeit ist jedoch nicht nur in Österreich ein Thema. Am niedrigsten hält sie sich in den Niederlanden (~ 5 %) und Dänemark (~ 9 %), am höchsten fällt sie in Spanien (~ 32 %) und Schweden (~ 24 %) aus.



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    Eine Antwort “Arbeitslos in Zeiten der Krise”

    1. Wenigstens juckt sich in Österreich ein drum! In Deutschland wird nur gesagt: “schlimm schlimm” Aber Lösungansätze gibt es keine!

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