Girokonten
TweetEs gibt viele Statussymbole von denen man sagt, dass man auf sie im Notfall auch verzichten kann. Ein Girokonto gehört sicher nicht dazu. Denn ohne ein Girokonto ist die Teilnahme am alltäglichen Leben so gut wie unmöglich. Man denke nur an die regelmäßigen Abbuchungen für Miete und die Energieversorger oder die Beiträge für Versicherungen. Und auch der Arbeitgeber wird in den seltensten Fällen das Gehalt in bar auszahlen.
So ist für jeden, der erstmals in seinem Leben selbst Geld verdient, einer der ersten Taten die Eröffnung eines Girokontos. Bei Minderjährigen ist die Unterschrift der Eltern notwendig; zudem erhalten sie vorerst nur ein Girokonto auf Guthabenbasis, damit der Reiz des Schuldenmaches vorerst gebannt wird. Zu einem Girokonto gehört die Ausgabe einer EC-Karte, mit der man an Bankautomaten Bargeld abheben und in Geschäften bargeldlos bezahlen kann und wenn gewünscht auch die Ausstellung einer Kreditkarte.
In Verbindung mit einem Girokonto wird den Kunden in der Regel auch ein Dispo-Kredit eingeräumt, um kurzfristige finanzielle Engpässe zu überwinden, für die dann die weitaus niedrigeren Dispo-Kreditzinsen zu zahlen sind. Ausgeglichen wird der Kontostand dann durch das nächste Gehalt.
Hatte man bis vor einigen Jahren seine Bankgeschäfte ausschließlich am Bankterminal seiner Filiale zu erledigen, bietet das Internet die Möglichkeit des online-bankings. Über eine verschlüsselte und damit sichere Verbindung kann man seine Bankgeschäfte bequem von zu Hause erledigen und auch Girokonten online führen.
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