Kleine Einführung in Forex
TweetDer Begriff „Forex“ ist eine Abkürzung und bedeutet eigentlich „Foreign Exchange Market“ oder deutsch Devisen- bzw. Währungsmarkt. Da der Devisenmarkt aufgrund seines hohen täglichen Umsatzes als größter Finanzmarkt der Welt gilt und wegen der Möglichkeit hoher Gewinne heutzutage auch private Spekulanten immer mehr am Währungshandel interessiert sind, sollte man einmal etwas mit diesem Finanzbereich auseinandersetzen.
Die Aktionen am Währungsmarkt zentrieren sich hauptsächlich um den Handel von Währungen, dem so genannten Forex Trading. Dabei werden Währungen zeitgleich ge- und verkauft. Der Handel bezieht sich immer auf ein konkretes Währungspaar, so zum Beispiel Euro und Dollar. Man spekuliert also in Anbetracht der momentanen Finanzsituation darüber, ob die Kurse der entsprechenden Währung gegenüber einer anderen Währung steigen oder fallen. Das Verhältnis vom Kaufen der einen Währung und Verkaufen der anderen bezeichnet man daher als Wechselkurs.
Da sich der Handel von Währungen über die ganze Welt erstreckt, werden die meisten Forex Trades über Telefon oder Internet abgewickelt. Dies liegt auch daran, dass auf dem Forex Markt 24 Stunden am Tag Währungen gehandelt werden kann und daher Telefon und Internet die schnellsten und flexibelsten Möglichkeiten darstellen, von überall auf der Welt auf entsprechende Kursschwankungen reagieren zu können.
Aber wo genau liegt jetzt der Vorteil des Forex?
Der Vorteil liegt in der Chance mit verhältnismäßig wenig Eigenkapital sehr hohe Gewinne erzielen zu können. Die Sicherheitsleistung, die der Forex Trader investieren muss bezeichnet man mit dem Begriff „Margin“. Die Margin Einsätze betragen meist gerade einmal zwischen 0,5% und 3% der Summe, die gehandelt werden soll. Auf diese Weise braucht es lediglich 1.000 Dollar, um auf dem Forex Markt 100.000 Dollar zu handeln.
Das Prinzip ist also sehr einfach. Denn wenn man es schafft, den Wechselkurs richtig einzuschätzen und einen günstigen Moment für den Trade abzupassen, dann kann man sowohl leicht als auch schnell von hohen Renditen profitieren. Verläuft der Trade jedoch nicht so wie geplant, kann man ebenso leicht und schnell verlieren.
Wer dieses „Glücksspiel“ scheut, der sollte lieber vorhersehbarere Gewinnmöglichkeiten in anderen Anlageformen, wie beispielsweise Tagesgeld (Spitzenreiter zzt Volkswagenbank Tagesgeld mit 4% Zinsen p.a. bei monatlicher Ausschüttung) oder Festgeld suchen.
Wer sich zwar gerne einmal selbst auf dem Forex Markt probieren möchte, aber das Risiko noch scheut, der kann beispielsweise durch Forex Seminare, dem so genannten Easy Forex (mit geringen Marginbeträgen) und Demokonten das Spekulieren erst einmal theoretisch ausprobieren.
Die realen Gewinne kassiert jedoch nur derjenige, der sich auf den echten Forex Markt traut.
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