Geldanlage in Krisenzeiten

Wie soll man als Anleger momentan mit seinem Geld verfahren? Bei nahezu allen Methoden schwingt die Sicherheitsfrage besonders stark im Hinterkopf mit. Kein Wunder, dass sich das Vertrauen der Anleger angesichts der wirtschaftlichen und finanziellen Entwicklungen der letzten Monate nahezu gänzlich verdünnisiert hat.

Gänzlich auf die Geldanlage zu verzichten und fortan alles in Bargeld zu halten, bietet sich leider auch nicht an. Auf diese Weise würde man ja keinen Ertag erzielen. Also wird der Schrei nach sicheren Veranlagungsvarianten, die dennoch rentabel sind, immer lauter.

Nicht so unbeliebt sind derzeit Staatsanleihen, die momentan Jahresrenditen von 3 bis 3,5 % beinhalten – doch wie lange wird dies angesichts der maroden Situation vieler Staaten anhalten?

Es ist natürlich nicht falsch, der Finanzkrise die Schuld für die gesteigerte Sorge der Anleger in die Schuhe zu schieben. Dennoch darf nicht vergessen werden, dass sich am grundsätzlichen Prinzip der Geldanlage nicht viel verändert hat. Nach wie vor achtet man darauf, dass sich die Geldanlage lohnt und gleichzeitig sicher ist. Streuung steht dabei ganz oben auf der Liste. Freilich ist es momentan schwieriger, alle diese Komponenten im selben Maße zu erfüllen.

Die Vorsicht und der genaue Blick des Anlegers sind momentan gefragter denn je – mit einem sensiblen Händchen dürfte die Geldanlage jedoch auch in Krisenzeiten kein Ding der Unmöglichkeit sein. Es bedarf allerdings präziserer Nachforschung und von überstürzten Aktionen ist dringend abzuraten (Letzteres gilt jedoch auch für “krisenfreie” Zeiten).



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