Kompensation der Inflation – die richtigen Anlageprodukte machen’s möglich

Dieser Eintrag ist eine Weiterführung des vorigen, Inflationsrate so hoch wie schon lange nicht.

Mittlerweile ist unser Alltag von steigenden Preisen geprägt. Das liegt vor allem am Energiepreis-Index (um 21,4 % angestiegen) sowie dem Nahrungsmittelpreis-Index (um 5,8 % gestiegen).

Höhere Energie- und Treibstoffpreise bewirken vielerorts weitere Teuerungen, denen man jedoch mit Rohstoffzertifikaten gegenübertreten kann: zum Beispiel
Open-end-Index-Zertifikat auf Rohöl (ISIN: DE000GS0CCA3)
Erste Bank: Öl-TWIN-WIN-Zertifikat (ISIN: AT000B001375)
ABN AMRO: Open-end-Zertifikat auf Heizöl (ISIN: NL0000449361) etc.

Auch steigende Nahrungsmittelpreise können mit entsprechenden Zertifikaten kompensiert werden: zum Beispiel
ABN-AMRO-Endloszertifikat auf Mais Futures (ISIN: NL0000470078)
ABN-AMRO-Zucker-Endloszertifikat (ISIN: NL0000210938)
Open-end-Weizen-Zertifikat von Goldman Sachs (ISIN: DE000GS5HH60) etc.

Als Alternative zu den Rohstoffzertifikaten wären Aktien, die von inflationären Tendenzen profitieren, zu nennen. Immobilienfonds, wie beispielsweise der breit diversifizierte CS-Euroreal A, der allen Umständen zum Trotz im vergangenen Jahr ein Plus von 4,47 Prozent verbuchte. Für Österreich ist die Immofinanz nicht zu verachten.
Auch Gold- und Silberzertifikate stellen sich als zunehmend lukrativ heraus, obgleich bei Gold die Barren die momentan bessere Wahl wären. Für Goldbarren fällt auch keine Depotgebühr an, da sie frei verwahrt werden können. Bei Silber sollten mittelfristig orientierte Anleger Zertifikate den Barren gegenüber vorziehen, da bei Silberbarren ein längerer Zeitraum erforderlich ist.

Was Staatsanleihen betrifft, so bieten sich all jene an, die eine fixe Realrendite bieten. Auf diese Weise wird ruinierten Realerträgen durch eine steigende Inflation entgegenwirkt.

Um eine effektive Inflationsbarriere zu errichten, sollten alle Anlageklassen beachtet werden. Investments in einschlägige Rohstoffzertifikate in mindestens der Höhe der jährlichen Ausgaben für Energie, Heizung, Treibstoffe und Nahrungsmittel bilden einen geeigneten Ausgangspunkt. Die restlichen Anteile können auf die übrigen erwähnten Kategorien relativ gleichmäßig verteilt werden.

Quelle: GEWINN, 02/2008



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