Strompreisvergleich in Österreich

Durch unzählige Stromanbieter ist es schwer einen günstigen Tarif in Österreich zu finden, vertraut man ja grundsätzlich immer wieder auf die altbekannten Unternehmen.

Ist es im Burgenland die BEWAG, wird man in Graz wohl die Energie Graz nehmen und Wien bei Wien Energie bleiben. Doch sind die bekanntesten österreichischen Unternehmen tatsächlich auch die günstigsten Stromanbieter?

Empfehlung: Strompreise der Anbieter vergleichen

Das mit Sicherheit nicht. Die bekannten Stromanbieter sind bestenfalls im Mittelfeld, liegen sie im Preis bei ungefähr jährlich 600 bis 630 Euro für einen zwei Personen Haushalt, welcher einen Verbrauch von ungefähr 3095 kWh aufzeigt. Es gibt aber unzählige – auch nicht allzu bekannte Unternehmen – Strompreisanbieter. Von teuer bis billig ist in Österreich alles vertreten.

Empfehlung: Die einzelnen Angebote genau vergleichen

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Empfehlenswert: Günstiger Strom von Stromdiskont

Stromdiskont ist wohl mit Abstand einer der günstigsten Strompreisanbieter in Österreich. Mit etwa 520 Euro pro Jahr ist er unschlagbar und besticht im Online-Angebot sogar mit einem 15 Euro Wechselgutschein, sofern man einen bestehenden Vertrag bei einem anderen Stromanbieter vorweist.

Wer ist der günstigste Strom-Anbieter in Österreich?

Voltino, ein oberösterreichischer Stromanbieter stellt 12 Euro mehr im Jahr in Rechnung, verlangt somit 532 Euro jährlich. Mit diesem Preis setzt sich Voltino an Platz 2 der günstigsten Stromanbieter österreichweit.

Ebenfalls sind Verbund und E-Werk Gösting grundsätzlich deutlich unter 550 Euro Jahresbeitrag positioniert und somit an der vorderen Spitze beim Strompreis.

Bekannte Stromanbieter in Österreich meist im Mittelfeld

Im Mittelfeld bewegen sich altbekannte Stromanbieter wie Wien Energie oder Grazer Energie. Mit einem Jahrespreis von ungefähr 600 Euro zählen sie mit Abstand noch nicht zu den teuersten Stromanbietern.

Naturkraftvertrieb Energievertrieb ist Schlusslicht und stellt jährlich in etwa 670 Euro in Rechnung. Auch wenn mit „sauberem Strom“ oder „umweltbewusstem Stromverhalten“ geworben wird, sind Mehrkosten von ungefähr 130 Euro jährlich nicht für den normalen Bürger verschmerzbar. Auch Enamo Ökostrom oder Weizer Naturenergie sind deutlich über der 600 Euro Marke.

Empfehlung: Wechselprämien beim Stromanbieter-Wechsel sichern

Tipp: Prämien für den Anbieter-Wechsel sichern!

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Auch gibt es immer wieder Angebote, sofern man den alten Stromanbieter wechselt. Mit Treuepunkten oder Einmalzahlungen in Form von Gutscheinen ist es möglich einen Anbieterwechsel schmackhafter zu gestalten.

Trotzdem sollte man mit Vergleichsrechnern sich vergewissern, ob der neue Stromanbieter wirklich so einen günstigen Tarif hat, wie er selbst behauptet. Oftmals gibt es Einmalzahlungen oder laufende Gebühren, welche später teuer kommen können und der alte Anbieter im Vergleich trotzdem günstiger war.

Wer benötigt schon günstigen Strom, wenn er für eine Bearbeitungsgebühr monatlich mehrere Euro zahlen muss? Diese Vorgehensweise ist aber grundsätzlich bei sehr teuren Anbietern oftmals nicht gegeben!

Wer in Graz lebt hat verschiedene Möglichkeiten und Alternativen den Strom anzumelden. Vorweg ist es natürlich möglich persönlich bei Stromanbietern den Strom anzumelden. Aber auch die Variante des Online-Anmeldens ist selbstverständlich möglich.

Wie kann ich einen Stromanbieter in Graz wählen?

Beim Stromanbieter Energie Graz, einem der größten Stromanbieter in der Steiermark, kann man auf der Homepage seinen Strom anmelden. Man hat einen Stromliefervertrag wie auch gleichzeitig eine Vertragsausfüllhilfe. Diese ist zu beachten, wenn man Probleme beim Ausfüllen des Stromvertrages hat. Danach kann man den Vertrag per E-Mail an die Energie Graz senden. Aber auch per Fax oder per Post hat man die Gelegenheit sich anzumelden.

Günstige Stromanbieter in Graz

Es muss an dieser Stelle aber erwähnt werden, dass – auch wenn Energie Graz sehr gute Anmeldemöglichkeiten bietet – nicht der günstigste Anbieter für die Grazer ist. Bei Stromdiskont beträgt der Strompreis im Vergleich zur Energie Graz beinahe 60 Euro weniger im Jahr. Auch hier ist eine online Anmeldung möglich. Man erspart sich eine E-Mail zu senden, sondern kann per Online-Formular alle wichtigen und wesentlichen Daten eintragen. Dies erspart Zeit und man benötigt keine Ausfüllhilfe, da alles genau beschrieben ist. Zudem bietet das ?-Symbol neben den einzugebenden Textmasken die Chance Hilfestellungen zu geben.

Gutschriften bei einem Anbieterwechsel in Graz

Bei Stromdiskont wird auch mit Gutschriften bei Anbieterwechseln geworben und stromdiskont zeigt auch, dass dieses Unternehmen den günstigsten Strom für Graz liefert. Durch die rasche und leicht verständliche Anmeldung ist es auch kein Problem für Leute, welche sich wenig bis gar nicht mit dem Computer und dem Internet auskennen. Dieses Angebot kann Energie Graz leider nicht bieten. Durch den auszufüllenden, teilweise komplizierten Vertrag, können Missverständnisse oder Verständnisprobleme jederzeit auftreten. Im Notfall ist es aber auch möglich bei Stromdiskont telefonische Auskünfte einzuholen. Dieses Telefonangebot ist aber kostenpflichtig und mit 88 Cent pro Minute versehen. Dies ist im Wesentlichen der einzige Minuspunkt, den das Unternehmen aufzeigt.

Kündigungsfristen beim Strom-Anbieter Wechsel beachten

Bevor aber der Strom in Graz bei einem neuen Anbieter angemeldet wird, muss man aber zunächst sicher gehen, wie lange die Kündigungsfrist bei dem alten Stromanbieter ist. Oftmals sind versteckte Klauseln enthalten, welche eine sofortige Kündigung unmöglich machen. Damit man den Strom dann nicht doppelt bezahlen muss, rät es sich vorher eine Kündigung an das bestehende Unternehmen zu schreiben und Fristen zu haben, mit welchem Tag der neue Stromanbieter im Haus oder in der Wohnung aktiv werden kann.

Strompreise in Wien

Zieht man in eine Wohnung in Wien, ist die Entscheidung für einen Stromanbieter meist ohne Zögern bereits getroffen: Wien Energie wird, aus Gewohnheit und mangels Wissen über Altermativen, automatisch bevorzugt. Dabei kann es sich nachhaltig auszahlen, einen Vergleich zu wagen und gegebenenfalls den Lieferanten zu wechseln. Dies ist, sofern keine Bindefrist vorliegt, jederzeit und gratis möglich.

Besonders einfach fällt der Wechsel, seitdem manch anderer Stromanbieter oder sogar Internetportale die organisatorischen Schritte für einen Wechsel übernehmen. Nun ist es nur mehr nötig, díe Ablesezahlen und die letzte Jahresabrechnung bereitzuhalten, den Stromtarif auszuwählen – und der Wechsel ist vollzogen. Die Angst, man könne während des Wechsels ohne Strom dastehen, ist unbegründet, da der Anmeldezeitraum vom neuen Anbieter bereits einkalkuliert wird – noch nie war der Wechsel letztendlich so einfach.

Der geringe Aufwand schlägt sich in der Jahresabrechnung erheblich nieder, wie eine Kalkulation mit einem repräsentativen Beispielhaushalt zeigen wird. Für den Vergleich wurde eine Wohnung mit drei Personen und einem Jahresverbrauch von 5000 kW/h gewählt.

Oft werden einige hundert Euro gespart

In unserem Beispiel ergibt die Jahresabrechnung bei Wien Energie einen Preis von 928 Euro pro Jahr – nicht der allerteuerste Preis also, bei weitem aber auch keiner, der sich zu den günstigsten zählen kann. Dass sich der Wechsel schon bei einem vergleichsweise kleinen Haushalt lohnt, zeigen die Preise anderer Anbieter:

Als besonders beliebt hat sich dabei in den letzten Jahren der Verbund herausgestellt. Nicht umsonst, gehört er doch neben guter Verwaltung auch zu den günstigsten Anbietern: 818 Euro sind in unserer repräsentativen Jahresabrechnung zu finden, was einer Ersparnis von über hundert Euro gleichkommt. Noch günstiger ist nur stromdiskont.at (778 Euro) und Voltino (795 Euro). Auch die KELAG gehört zu den rennomierten, aber günstigen Anbietern – nur 847 Euro sind hier zu bezahlen.Will man gar ein ganzes Haus beheizen, kann sich ein Wechsel mit einigen hundert Euro pro Jahr im Budget niederschlagen. Da es jedoch mittlerweile um die 20 Anbieter gibt, lohnt es sich, den eigenen Energiepreis mit einem der Onlinetools exakt zu kalkulieren.

Technisch gestaltet sich das Procedere äußerst simpel: Der Stromzähler muss nicht ausgetauscht werden und das Netz ist von jedem Lieferanten (In- und Ausland) belieferbar. Worauf zu achten ist, sind hingegen die Angaben des Lieferanten: Sind nur die Energiepreise angegeben, muss der Netzpreis noch berücksichtigt werden. Ein All-inclusive-Tarif ist vorhersehbarer – allerdings auch ein wenig teurer.

Strompreis Angebote in Graz

Wer in Graz lebt hat die Möglichkeit zwischen verschiedenen Stromanbietern wählen zu können. Der Vergleich zwischen den Stromanbietern ist wichtig, denn schlussendlich können gravierende Mehrkosten entstehen, wenn man Strom von teuren Anbietern werden.

Die günstigere Variante bietet stromdiskont. Dieses Unternehmen verrechnet einen Jahresbeitrag von 505 Euro, somit ein Ersparnis von Energie Graz in Höhe von jährlich 61 Euro. Im Vergleich zum Naturkraftvertrieb Energievertrieb sind es hingegen schon 135 Euro jährlich, was dem Verbraucher auf dem Konto bleiben. Natürlich werben die teuren Anbieter mit „sauberem“ Strom und „umweltbewusstem“ Strom. Aber ob dieser saubere und umweltbewusste Strom der Grund für 135 Euro mehr im Jahr sind, kann bezweifelt werden. Durchschnittlich muss in Graz jährlich bei einem Stromverbrauch für zwei Personen 520 bis 540 Euro bezahlt werden. Wer in dieser Preiskategorie liegt, zahlt weder den günstigsten noch den teuersten Tarif.

Kosten bei Energie Graz

Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 3095 kWh (dies entspricht etwa einem zwei Personen Haushalt) verrechnet Energie Graz einen Jahresbeitrag von 566 Euro. Dies ergibt einen monatlichen Preis 47 Euro. Der Vergleich zeigt eindeutig, dass Energie Graz aber weder der teuerste noch der günstigste Anbieter in Graz ist.

Die teuerste Alternative hingegen ist der Naturkraftvertrieb Energievertrieb. Dieses Unternehmen stellt 640 Euro jährlich in Rechnung, was einen Mehrkostenaufwand von 73 Euro jährlich bedeutet. Monatliche Mehrkosten entstehen in der Höhe von 6 Euro. Aber auch Enamo Ökostrom oder Weizer Naturenergie liegen im Preisverhältnis weit oben und sind im Jahresbeitrag bei 600 Euro zu finden.

Fairerweise muss dazu erwähnt werden, dass oftmals diverse Pakete oder Kombinationsangebote zu teuren Strompreise führen, in der Regel ist dies aber nicht der Fall und es bleibt nur beim reinen Stromverbrauch!Es gibt auch oft bei Anbieterwechseln diverse Lockversuche oder Geschenke: Üblich ist es, dass ein bis zwei Monate vollkommen erlassen werden und dem Verbraucher keine Kosten aufkommen.

Oder man versucht mit Treuepunkten am Ende des Jahres den Kunden mit Geschenken oder Gutscheinen entgegen zu kommen. Oftmals rechnen aber Unternehmen Preise aus, welche durchwegs kritisch beobachtet werden können. Man sollte grundsätzlich nicht sofort jedem neuen Anbieter vertrauen welcher telefonisch mitteilt, dass er der Günstigste sei. Es gibt im Internet Vergleichsrechner welche deutlich aufzeigen, welcher Stromanbieter zu welchen Konditionen Strom abrechnet.

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