Visa erbringt mehr Gewinne durch Gebühren
Der weltgrößte Kreditkartenanbieter überträgt das Schuldenrisiko der einzelnen Kreditinstitute und somit verdient der große Konzern bereits nur an den Gebühren. Das erste Quartal hat Visa mit einem dreistelligen Millionenbetrag beendet. Somit haben sie einen sehr großen Gewinn erzielt und können diesen auch noch vermehren.
In der letzten Zeit ist das Plastikgeld immer mehr in Trend gekommen und kaum einer profitiert so stark davon als der weltgrößte Kreditkarten-Anbieter Visa. Wie nun bekanntwurde, hat der Konzern das erste Quartal mit einem Gewinn von mehr als ein Drittel beendet. Visas erstes Geschäftsquartal war somit ein sehr großer Erfolg und zugleich ein sehr guter Start. Die Kunden hätten insgesamt mit ihren Kreditkarten über 720 Milliarden Dollar ausgegeben. Diese sind laut einer Statistik mehr als noch vor einem Jahr. Wenn man die Währungsschwankungen ausklammert, so ist der Gewinn sogar noch höher. Das Unternehmen Visa profitiert zudem noch von einem sehr entscheidenden Vorteil. Der Konzern hat nichts mit dem gewährten Kredit zu tun, sondern verdient nur an den anfallenden Gebühren der Kartennutzung. Das Risiko für unbezahlte Kartenschulden oder andere Verluste tragen leide die anderen Banken, was aber für Visa wieder einmal nur von Vorteil sein kann. So kann man also nur Gewinne machen und der Konzern Visa muss nicht einmal für die Schulden der Kunden aufkommen. Aber nicht nur Visa allein funktioniert mit diesem Prinzip, sondern auch der Konkurrent Mastercard arbeitet nach dem gleichen Prinzip. Vor allem in der Wirtschaftskrise können viele Menschen ihre Kreditkartenschulden nicht bezahlen. Vor allem die Banken in den USA mussten einige Milliarden Dollar in den Wind schreiben, da sie für die Schulden der Kunden aufkommen mussten. Der American Express als direkter Konkurrenz von Visa hatte aber dennoch vor kurzer Zeit eine verbesserte Arbeitsmoral festgestellt und somit auch seinen Gewinn gesteigert. In den Geldbörsen auf der ganzen Welt stecken ungefähr 1,8 Milliarden Kreditkarten mit Visa-Logo. Dies sind schon einmal 5 Prozent mehr, als im Vorjahr. Vor allem hat sich das Plastikgeld bei Reisenden sehr beliebt gemacht, da man im Ausland überall mit dem Plastikgeld bezahlen kann. Zudem werden sie auch häufig für Online-Einkäufe eingesetzt. Hier kann man die Bestellung sehr schnell bezahlen und gewinnt dadurch den Vorteil, dass man nicht lange auf seine Ware beispielsweise warten muss. Gut ein Viertel des Geschäfts macht Visa inzwischen mit den Bezahlungen über die Grenzen hinweg. Dies ist wegen der höheren gebühren besonders lukrativ.
Dennoch sollte man als Kunde vor Abschluss eines Vertrages für eine Kreditkarte immer erst die Banken vergleichen. Hier können mitunter schnell ungewollte Gebühren anfallen. Zum einen kann man die Banken im Internet mit einer sehr übersichtlichen Tabelle vergleichen. Hier sind die Banken sehr übersichtlich aufgelistet und zudem kann man schnell erkennen, ob Gebühren anfallen oder nicht. Zum anderen hat man aber auch die Möglichkeit, einzelne Angebote von den Banken einzuholen und diese in Ruhe zu Hause vergleicht. Hier sollte man dann auch allerdings auf die klein geschriebenen Klauseln achten. Hier verstecken sich die meisten Gebührenfallen, welche vor allem auch nicht immer bei einem Vertragsabschluss genannt werden. Die Gebühren sollten nicht zu hoch sein. Bestenfalls sind hier gar keinen vorhanden.
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