Hoffnung auf Zinswende für Tages- und Festgeld
TweetIm Moment stehen die Zeiten für die Zinsjäger eher schlecht. Besonders in dem letzten Jahr sind die Zinsen auf ein Rekordtief gefallen. In der letzten Zeit sind mehr als zwei Prozent nicht drin. Vor allem sollte man in dieser Zeit auch die Lockangebote vermeiden. Denn diese versprechen dem Kunden nur am Anfang hohe Zinsen, welche aber dann nach einiger Zeit wieder auf das Standartniveau sinken. Wie die Entwicklung jetzt weiter geht, hängt ganz davon ab, wann denn endlich die Zinswende kommt.
Besonders die Kunden, welche ihr Geld auf ein Tagesgeldkonto abgelegt haben, dürften Ende letzten Jahres ihr böses Erwachen bekommen haben. Die Frankfurter Finanzberatung FMH teilte mit, dass die Banken für das Tagesgeld Ende 2009 nur noch 1,27 Prozent Zinsen gezahlt haben sollen. Dies ist der niedrigste Zinssatz seit einiger Zeit. Im Vergleich zu 2008 lag dort der Zinssatz noch bei 3,24 Prozent. Allerdings war der Zinssatz bei den Tagesgeldkonten noch harmlos im Gegensatz zu den Festgeldkonten. Bei den Festgeldkonten, bei welchen die Ablagefrist bei einem halben Jahr festgelegt war, bekamen die Kunden hier nur einen Zinssatz von 1,13 Prozent. Laut der FMH ist dies weniger als ein Drittel der Vorjahresrendite. Im Jahr 2008 lag diese Rendite immerhin noch bei 3,7 Prozent im Durchschnitt. Vor allem für die Kunden ist dies ein schwerer Rückfall. Meist legen die Menschen ihr Geld bei einem Festgeldkonto an, um die Summe über einen kurzen Zeitraum durch die entsprechenden Zinsen zu erhöhen. Doch dieses Mal hat es sich leider nicht sonderlich gelohnt, sein Geld anzulegen. Besonders jetzt ist es sehr empfehlenswert, einen Vergleich vorzunehmen, wenn man sein Geld sicher und ordentlich anlegen möchte. Hier findet man vor allem auch im Internet sehr übersichtliche Tabellen, welche die einzelnen Banken auflisten und dazu noch die entsprechenden Zinssätze zeigen. Wer aber auf Nummer sicher gehen möchte, sollte die Zinssätze der Banken über einen längeren Zeitraum vergleichen. Denn nur die Banken, bei welchen der Zinssatz auch über einen längeren Zeitraum gleich bleibt, ist für das Geld geeignet. Denn dies ist ein sicheres Zeichen, dass die Bank auch das hält, was sie an Zinssätzen verspricht. Dies ist leider nicht bei jeder Bank so. Die höchsten Tagesgeldzinsen ohne Einschränkungen zahlt die spanische Santaner Bank. Diese hat derzeit einen Zins von 2,1 Prozent. Die Frankfurter Sparkasse 1822direkt locken sogar mit 2,75 Prozent pro Jahr. Diesen Zinssatz gibt es hier allerdings nur für Neukunden, welche neues Geld zur 1822direkt bringen. Vor allem bei solchen Angeboten sollte man genau studieren und vergleichen. Denn meist steckt hier ein Problem dahinter. Diese kann man schnell und einfach mit einem Vergleich vermeiden. Aber auch die Noa Bank bietet hier mit gutem gewissen einen Zins von 2,2 Prozent an. Das eingezahlte Geld fließt hier beispielsweise je nach Kundenwunsch an ökonomische oder soziale Projekte. Dennoch gibt es auch hier einen kleinen Haken. Leider ist hier der Einlagenschutz eingeschränkt.
Wer sein Geld länger als ein Jahr anlegen möchte, wird dafür auch mit höheren Zinsen belohnt.So liefert beispielsweise die Mercedes-Bank ihren Kunden 3,3 Prozent auf ihr Festgeldkonto und das bei 4 Jahren Laufzeit. Die Santaner Direkt Bank bietet einen Sparbrief mit einem Zinssatz von 3,5 Prozent jährlich bei einer dreijährigen Laufzeit. So sieht man, dass alle Banken verschiedene Laufzeiten und Zinsen anbieten. So ist mit Sicherheit für jeden das passende Konto bei der entsprechenden Bank zu finden. Dennoch sollte man diese vorher wirklich genau vergleichen, um spätere Probleme zu vermeiden.
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