Wie vermehrt man 2010 am besten sein Geld
TweetBesonders in der Zeit der Finanzkrise ist es vor allem für die Kunden der Banken nicht mehr so leicht, hohe Renditen zu erzielen. In der letzten Zeit sind die Zinsen sehr niedrig und so ist bei den Anlegern automatisch mehr Risikobereitschaft gefragt, denn schnell kann es passieren, das man einen Teil seines angelegten Geldes verliert.
Zwar war das Jahr 2009 ein gutes Jahr für viele Aktionäre, aber für die Zinssparer hingegen sah es dann doch eher ein wenig mau aus. Beispielsweise die Festgeldzinsen für sechs Monate sind innerhalb von 12 Monaten von 3,70 auf aktuelle 1,13 Prozent. Diese Angaben gab jetzt Max Herbst von der FMH-Finanzberatung bekannt. Doch die Zinsen sollen noch weiter fallen. Wer vor einem Jahr, bei dem damals besten Anbieter der Mercedes Benz Bank, sein Geld auf einem Festgeldkonto anlegte, machte mit einem Zins von 5,40 Prozent ein sehr gutes Geschäft. So konnte sich das Geld sehr schnell vermehren. Herbst sagte, dass angesichts einer Inflationsrate von 0,4 Prozent für eine sichere Geldanlage mit einem sehr guten Ergebnis führt. Doch die Anleger, welche jetzt ihre Anlagen zurück erhalten, stehen jetzt vor einem großen Problem, denn die Zinsen werden noch weiter fallen und das kann sogar zu größeren Einbußen des angelegten Geldes führen. Die Banken erhalten im Moment mehr Geld von den Kunden, als sie in Ratenkredite umwandeln können. Dies bestätigte Horst Biallo von dem Internet-Verbraucherportal Biallo. Er sagte zudem auch, dass ein Tagesgeldkonto in der momentanen Situation viel mehr von Vorteil wäre, als ein Festgeldkonto. Bei einem Tagesgeldkonto, kann man jederzeit auf das Geld zu greifen, was man bei einem Festgeldkonto nicht kann. Zudem sind die Angebote bei einem Tagesgeld mindestens genauso lohnenswert, wie die bei einem Festgeldkonto. Beispielsweise die Isbank bietet 2,30 Prozent Zinsen für ein Jahr, während 1822 direkt mit Tagesgeld mit 2,75 Prozent verzinst. Allerdings gilt dieses Angebot wiederum nur für Neukunden und gilt allerdings auch nur bis März. Ohne Einschränkungen bietet die Bank of Scotland 2,30 Prozent Zinsen auf das Tagesgeldkonto. Der Experte Herbst sieht die Sparer in dieser Alternative besser aufgehoben als bei einem Festgeldkonto. Vor allem können die Konditionen während der Laufzeit nicht einfach verändert werden. Die Zinsen werden bei einem Tagesgeldkonto vorher vertraglich festgelegt. Bei einem Festgeldkonto sind die Zinsen immer an den aktuellen Zinssatz gebunden. Die Experten raten dennoch bei niedrigen Zinsen, nie länger als eine Laufzeit von 12 Monaten vertraglich festzulegen. So kann man schnell sein Geld retten, bevor die Zinsen beispielsweise weiter fallen.
Dennoch ist es sehr wichtig, die einzelnen Banken mit ihren aktuellen Angeboten in Ruhe miteinander zu vergleichen. Beispielsweise kann man sich bei den einzelnen Banken ein paar Angebote einholen und diese in Ruhe zu Hause vergleichen und sich vor allem die kleingeschriebenen Klauseln durchlesen. Besonders da sind fallen versteckt, welche so ein Konto sehr teuer machen können. Zum anderen hat man die Möglichkeit, im Internet die Banken zu vergleichen. Hierzu findet man sehr übersichtliche Tabellen, welche die Banken mit ihren aktuellen Zinssätzen anzeigen. Möchte man auf Nummer sicher gehen, so sollte man sich die Zinssätze der Banken über einen längeren Zeitraum ansehen. Denn nur wo der Zinssatz über eine längere Zeit gleich bleibt, kann man sicher sein, dass sich dies nicht so schnell ändern wird. Zudem sollte man die Bank immer seinen Bedürfnissen und Wünschen anpassen. Denn mitunter kann man noch nützliche Prämien bekommen, welche sehr nützlich sein können.
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